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„Außergewöhnliches und erfolgreiches Geschäftsmodell“

Schunk Group gedenkt Unternehmensgründer Ludwig Schunk

  • Schunk Group gedenkt Unternehmensgründer Ludwig Schunk
    „Ludwig Schunk wäre stolz darauf, wie sich sein Erbe entwickelt hat“: Gunthard Sommer (Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Schunk-Stiftung), Dr. Reinhold Wolf (stv. Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Schunk-Stiftung), Prof. Dr. Hubert Jung (Vorstandsmitglied der Ludwig-Schunk-Stiftung), Peter R. Manolopoulos (Mitglied der Unternehmensleitung), Dr. Ulrich von Hülsen (Mitglied der Unternehmensleitung) und Dr. Arno Roth (Vorsitzender der Unternehmensleitung) (von links).

Am 10. Mai 2022 hat sich der Todestag von Ludwig Schunk zum 75. Mal gejährt. Aus diesem Anlass haben die Ludwig-Schunk-Stiftung und die Unternehmensleitung der Schunk Group am Grabmal des Unternehmensgründers gedacht.

„Heute würde man wohl von einem Startup sprechen.“ So charakterisierte Gunthard Sommer, Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Schunk-Stiftung, bei seiner Rede zum Gedenken an Ludwig Schunk die frühen Jahre von dessen Unternehmen, der heutigen Schunk Group. Denn der Anfang des 1913 in Fulda gegründeten und dann 1918 nach Heuchelheim umgezogenen Unternehmens war alles andere als leicht. „Am Anfang war das Chaos,“ beschrieb Ludwig Schunk selbst später rückblickend und ganz unverblümt die Situation kurz nach der Gründung. Der erste Auftrag ging Anfang 1914 ein, da starb im Juni 1914 überraschend Schunks Ko-Gründer Karl Ebe – ein Schicksalsschlag für das junge Unternehmen.

Weitsichtiger Unternehmer

Mit Tatendrang und Weitsicht gelang es dem aus Frankfurt stammenden Schunk dennoch schnell, das Unternehmen auf einen stabilen Wachstumspfad zu führen. Firmenzweck war die Herstellung und der Vertrieb von Kohlebürsten aus Kohlenstoff. In den 1930 Jahren kamen Produkte aus Sintermetall hinzu. Der Standort in Heuchelheim wuchs und wuchs. Dort befindet sich auch heute noch der Stammsitz des Technologiekonzerns, der heute ein führender Anbieter von Produkten aus Hightech-Werkstoffen – wie Kohlenstoff, technischer Keramik und Sintermetall – sowie von Maschinen und Anlagen – von der Umweltsimulation über die Klimatechnik und Ultraschallschweißen bis hin zu Optikmaschinen – ist.

Erhaltung der Unabhängigkeit

Für die Zeit nach seinem Ableben – Ludwig Schunk hatte keine Kinder – legte der Unternehmensgründer den Kapitaleigner und Gesellschafter als Treuhänder des Firmenvermögens fest: Die heutige Ludwig-Schunk-Stiftung. Und er verfügte, „die Führung des Unternehmens so zu halten, dass die gesunde Weiterentwicklung und die Erhaltung der Unabhängigkeit im Vordergrund steht.“ Dadurch verpflichtete der Firmengründer seine Erben dazu, die Vermögenswerte des von ihm gegründeten Unternehmens auch nach seinem Ableben zu bewahren und zu vergrößern. Bis heute prägt dies die Unternehmenskultur von Schunk, die auf finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit, profitables Wachstum und globale Präsenz ausgerichtet ist.

„Ludwig Schunk hat mit seinem Vermächtnis und seinen Vorgaben kluge Entscheidungen getroffen. Er hat ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut und er hat uns ein außergewöhnliches, sehr erfolgreiches Unternehmensmodell übergeben“, sagte Sommer. „Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Ich bin jedoch auch sicher, Ludwig Schunk wäre stolz darauf, wie sich sein Erbe entwickelt hat.“


Ihr Ansprechpartner ist:

Dr. Neill Busse

Pressesprecher Schunk Group

Tel.: +49 641 608 2285
neill.busse@schunk-group.com

Rodheimer Straße 59
35452 Heuchelheim
Deutschland

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